Véronique Jacquier ist eine französische Journalistin und politische Kommentatorin, die vor allem durch Radio- und Fernsehformate zu Politik, Gesellschaft und Religion bekannt geworden ist. Ihre beruflichen Stationen reichen von RMC und BFMTV über Sud Radio bis zu CNEWS. Daneben schreibt sie für France Catholique und tritt in dem CNEWS-Format En Quête d’Esprit auf, das gesellschaftliche Fragen aus philosophischer und spiritueller Perspektive behandelt. Jacquier hat außerdem ein Buch über den früheren französischen Premierminister und Präsidentschaftskandidaten François Fillon veröffentlicht. Ihre Arbeit verbindet klassische politische Berichterstattung mit deutlich meinungsorientierten Kommentaren.
Véronique Jacquier im Überblick
| Merkmal | Information |
|---|---|
| Name | Véronique Jacquier |
| Beruf | Journalistin, politische Kommentatorin, Autorin |
| Land | Frankreich |
| Frühere Medien | RMC, BFMTV, Sud Radio |
| Aktuelle bekannte Tätigkeit | CNEWS, France Catholique, En Quête d’Esprit |
| Thematische Schwerpunkte | französische Politik, Gesellschaft, Religion, Kultur |
| Buch | François Fillon, l’homme qui ne voulait pas être président |
Wer ist Véronique Jacquier?
Véronique Jacquier gehört zu den französischen Journalistinnen, deren Laufbahn stark durch politische Radio- und Fernsehformate geprägt wurde. Anders als klassische Nachrichtensprecherinnen tritt sie häufig als Analystin oder Kommentatorin auf. Ihre Aufgabe besteht damit nicht allein darin, Ereignisse wiederzugeben: Sie ordnet politische Entscheidungen, gesellschaftliche Konflikte und öffentliche Debatten ein und formuliert dabei regelmäßig eine erkennbare eigene Position.
Diese Form des politischen Journalismus lässt sich bereits in ihrer Zeit bei RMC erkennen. Archivmaterial aus dem Jahr 2014 dokumentiert eine tägliche politische Kolumne von Jacquier im Umfeld von Bourdin Direct. In derselben Phase führte sie Interviews für RMC und BFMTV. Ein vom französischen Regierungsportal Vie-publique dokumentiertes Interview mit der damaligen Umweltministerin Ségolène Royal vom 30. Juli 2014 nennt Jacquier ausdrücklich als Interviewerin bei RMC und BFMTV.
Von RMC und BFMTV zu Sud Radio
Ein wichtiger Teil von Véronique Jacquiers Karriere spielte sich im Radio ab. Die RMC-Archive zeigen sie bereits 2013 und 2014 in politischen Rubriken wie Les coulisses de la politique und RMC Politique. Dort kommentierte sie unter anderem die französische Parteienlandschaft, Präsident François Hollande und damalige Konflikte innerhalb der konservativen UMP.
Später war Jacquier bei Sud Radio präsent. Dort moderierte beziehungsweise leitete sie das Debattenformat Info Vérité. Sud Radio beschrieb die Sendung 2018 und 2019 als regelmäßigen Bestandteil des Morgenprogramms mit Ausgaben um 7:10 Uhr und 9:15 Uhr. Zu den behandelten Themen gehörten die Gelbwesten-Proteste, Emmanuel Macrons Politik, die Situation französischer Vorstädte und die Rolle der Medien.
Die Station bei Sud Radio zeigt besonders deutlich, wie sich Jacquiers journalistische Rolle entwickelte: vom politischen Chronisten hin zu einer Person, die Debatten führt, Gäste mit unterschiedlichen Positionen zusammenbringt und selbst in die politische Analyse eingreift.
Véronique Jacquier bei CNEWS
Heute wird Véronique Jacquier regelmäßig mit CNEWS verbunden. Noch im Februar 2026 bezeichnete der Sender sie bei einem Auftritt ausdrücklich als Journalistin. Weitere CNEWS-Beiträge aus den Jahren 2025 und 2026 dokumentieren ihre Kommentare zu innenpolitischen und gesellschaftlichen Themen.
Dabei ist Jacquier klar als Kommentatorin und nicht als neutral auftretende Nachrichtensprecherin einzuordnen. In ihren Fernsehauftritten bewertet sie politische Entwicklungen unmittelbar und greift kontroverse Themen auf. Für Leser, die nach „Véronique Jacquier CNEWS“ suchen, ist dieser Unterschied wichtig: Ihre öffentliche Bekanntheit entsteht wesentlich durch Analyse, Debatte und Meinungsbeiträge.
Ihre Rolle bei „En Quête d’Esprit“
Neben Tagespolitik beschäftigt sich Jacquier intensiv mit religiösen, philosophischen und kulturellen Themen. Besonders sichtbar ist dies in En Quête d’Esprit. Das Format wird mit dem Journalisten Aymeric Pourbaix verbunden und behandelt Fragen zu Religion, christlicher Tradition, Ethik und gesellschaftlichem Wandel.
France Catholique beschreibt Sendungen aus 2025 und 2026 ausdrücklich als Gespräche, in denen Aymeric Pourbaix und Véronique Jacquier gemeinsam mit Gästen aktuelle Fragen aus spiritueller und philosophischer Perspektive betrachten. Auch Programminformationen aus dem Jahr 2026 führen Jacquier als Journalistin und Autorin, die innerhalb der Sendung eine thematische Chronik präsentiert.
Damit unterscheidet sich dieser Teil ihrer Arbeit deutlich von klassischen politischen Talkformaten. Themen wie Tod und Hoffnung, kirchliches Leben, christliche Bildung oder religiöse Traditionen erhalten dort mehr Raum als tagespolitische Schlagzeilen.
Arbeit für France Catholique
Véronique Jacquier schreibt außerdem für das französische Magazin France Catholique. Auf der Website erscheinen Beiträge unter ihrem Namen, darunter Interviews sowie Texte zu Religion, Geschichte und katholischer Kultur.
Im August 2024 veröffentlichte France Catholique beispielsweise ein von Jacquier geführtes Gespräch mit der Schriftstellerin Véronique Lévy über die Bedeutung Marias in der katholischen Tradition. Im November desselben Jahres erschien ein Beitrag von Jacquier zur Geschichte und religiösen Identität Frankreichs.
Diese journalistische Tätigkeit erklärt, warum ihr Name sowohl in politischen als auch in religiös-kulturellen Medienzusammenhängen auftaucht.
Das Buch über François Fillon
2019 erschien Véronique Jacquiers Buch François Fillon, l’homme qui ne voulait pas être président. Das Werk beschäftigt sich mit François Fillon, dem früheren französischen Premierminister und Kandidaten der konservativen Rechten bei der Präsidentschaftswahl 2017.
Bibliografische Angaben führen eine Veröffentlichung am 16. Januar 2019 bei L’Artilleur und einen Umfang von 256 Seiten auf. Inhaltlich untersucht Jacquier Fillons Persönlichkeit, seinen politischen Aufstieg und die Präsidentschaftskampagne von 2017. Die Darstellung basiert nach der Buchbeschreibung auch auf Gesprächen und Informationen aus Fillons politischem Umfeld.
Das Buch ist für Jacquiers Profil besonders relevant, weil es ihre langfristige Beschäftigung mit französischer Parteipolitik zeigt. Sie tritt darin nicht nur als Kommentatorin eines aktuellen Ereignisses auf, sondern als Autorin einer ausführlicheren politischen Untersuchung.
Wichtige Stationen ihrer Medienkarriere
| Zeitraum | Medium/Projekt | Belegte Tätigkeit |
|---|---|---|
| 2013–2014 | RMC | Politische Chroniken und Kommentare |
| 2014 | RMC/BFMTV | Interviews und politische Berichterstattung |
| 2018–2019 | Sud Radio | Info Vérité |
| 2019 | Buchveröffentlichung | Biografie/Analyse über François Fillon |
| 2020er-Jahre | CNEWS | Politische Kommentare und Studiogespräche |
| 2020er-Jahre | France Catholique | Interviews und journalistische Beiträge |
| 2025–2026 | En Quête d’Esprit | Beiträge zu Religion, Philosophie und Gesellschaft |
Die Übersicht zeigt einen roten Faden: Politik bleibt ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit, während Religion und gesellschaftliche Grundsatzfragen im späteren Verlauf ihrer öffentlich sichtbaren Tätigkeit stärker hinzukommen.
Welche Themen behandelt Véronique Jacquier?
Jacquiers Medienauftritte decken ein relativ breites Spektrum ab. Besonders häufig geht es um französische Innenpolitik, Regierung und Opposition, gesellschaftliche Konflikte sowie Fragen der nationalen und europäischen Politik. Bei CNEWS kommentierte sie beispielsweise Frankreichs Verhältnis zu Algerien, innenpolitische Auseinandersetzungen und gesellschaftliche Kontroversen.
Parallel beschäftigt sie sich in France Catholique und En Quête d’Esprit mit katholischem Glauben, Kirche, Geschichte, Spiritualität und ethischen Fragen. Diese Kombination aus Politikjournalismus und religiös-kultureller Analyse prägt ihr heutiges journalistisches Profil.
Häufige Fragen zu Véronique Jacquier
Ist Véronique Jacquier Journalistin bei CNEWS?
Ja. CNEWS bezeichnet Véronique Jacquier in aktuellen Beiträgen ausdrücklich als Journalistin, und sie ist regelmäßig in Sendungen des Kanals zu sehen.
Hat Véronique Jacquier bei RMC gearbeitet?
Ja. RMC- und BFMTV-Archive dokumentieren zahlreiche politische Beiträge und Kolumnen von ihr aus den Jahren 2013 und 2014.
War Véronique Jacquier bei Sud Radio?
Ja. Bei Sud Radio war sie unter anderem mit dem politischen und gesellschaftlichen Debattenformat Info Vérité verbunden.
Hat Véronique Jacquier ein Buch geschrieben?
Ja. Sie ist Autorin von François Fillon, l’homme qui ne voulait pas être président, einem 2019 erschienenen Buch über François Fillon und dessen Präsidentschaftskampagne.
Was ist „En Quête d’Esprit“?
En Quête d’Esprit ist ein französisches Medienformat, das gesellschaftliche, philosophische und religiöse Themen behandelt. Véronique Jacquier wirkt dort gemeinsam mit Aymeric Pourbaix und wechselnden Gästen mit.
Schreibt Véronique Jacquier für France Catholique?
Ja. Auf der Website von France Catholique sind zahlreiche Beiträge unter ihrem Namen veröffentlicht, darunter Interviews und Artikel zu religiösen und historischen Themen.
Fazit
Véronique Jacquier ist eine französische Journalistin mit langjähriger Erfahrung im politischen Radio- und Fernsehjournalismus. RMC, BFMTV und Sud Radio markieren wichtige Stationen ihrer früheren Laufbahn; heute ist sie vor allem durch CNEWS, En Quête d’Esprit und ihre Beiträge für France Catholique sichtbar. Mit ihrem Buch über François Fillon hat sie ihre politische Arbeit zudem auf das Sachbuch ausgeweitet. Charakteristisch für ihr aktuelles Profil ist die Verbindung von politischer Analyse mit gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Themen.
siehe auch : Juliette Plumecocq-Mech Compagne: Was über ihr Privatleben wirklich bekannt ist

